21 wilde Jahre – Ein Musical in 23 Bildern

Ab Mai
2023

Frei & Wild
Der Schinderhannes

Ein Musical in 23 Bildern

Hochverehrtes Publikum

Knallharter Rhythmus, Brettgitarren, vorlauter Gesang! So kennt man die Crackers. Aber jetzt als Backing-Band für das Musical „Schinderhannes – Frei & Wild“? Warum denn nicht!
Zusammen mit Freunden auf der großen Bühne des Lebens mit Räubergeschichten, Liebesaffären, Klauereien und Saufgelagen, Weggerenne und schließlich mit furiosem Finale.

Und das Ganze unter der Aufsicht von Erzengel Gabriel und dem Vertreter des Beelzebub – dem Teufelchen Luzifer.

Als „Historical“ verpackt und mit modernster Sound-, Licht- und Videotechnik – ein Spektakel, das seinesgleichen sucht.

Seid gespannt!

Wann geht’s auf die Bühne?

Ab Mai 2023!

Tourplan ab Mai 2023 & Ticketvorverkauf

Infos folgen in Kürze!

Die Schinderhannes-Bande

Die Band

… und die Bande

Es war einmal . . .

Zwischen Koblenz, Trier und Mainz

Genau hier, in diesem waldreichen und menschenarmen Mittelgebirge zum beginnenden 19. Jahrhundert zwischen Koblenz im Norden, Saarbrücken und Trier im Westen, Pirmasens und dem Wasgau im Süden und Mainz und Hanau im Osten, da war er heftig unterwegs – der Schinderhannes. Und genau von dort kommen auch die Mitwirkenden dieses „Historicals“ – einem rockigen Singspiel mit Musik und Geschichten aus dem wahnsinnigen Treiben, das man „Alltag“ nennt. Angeführt von der Musik der ebenfalls genau in diesem geografischen Spielgebiet weltberühmten Kapelle DIE CRACKERS spielen die Solistinnen und Solisten unserer Show exakt in ihrer Heimat:

Dem Herzen von Rheinland-Pfalz und in den kleinen Gemarkungen direkt über‘m Rhein in den Hessischen Grenzlanden.

Die Geschichte

Die Geschichte ist bekannt: Einer benimmt sich ordentlich daneben, beklaut und beraubt und haut feste um sich, kommt in Arrest und bricht wieder aus, sammelt wieder Minuspunkte auf dem Karma-Konto, wird erneut einge­fangen und dann nach Prozess und Kriegsrecht durch die Franzosen in Mainz mitsamt 19 Kumpanen unter der Guillotine geköpft. Soweit so gut.

Oder auch nicht? Wir haben die Geschichte neu geschrieben. Nicht die historischen Fakten, die sind unwiderlegbar. Aber die Zusammenhänge sind‘s. Wie waren denn die Chancen für Menschen in niederen Ständen speziell im Hunsrück und im Taunus am Ende des 18. Jahrhunderts.

Ende 18. Jahrhundert – Keine leichte Zeit für die einfache Bevölkerung

In England blüht bereits die Industrie, große Teile Europas werden politisch und nach Gutdünken der Mächtigen umstrukturiert, Landflucht und Auswanderung beginnen, Unterdrückung manifestiert sich noch immer, und es sollte auch noch ein halbes Jahrhundert dauern, bis die Bauern durch die Ideen von Friedrich Wilhelm Raiffeisen zu Krediten kamen, die sie unabhängig von ihren Lehnsherren machten. Hier setzen wir an.

Was also faszinierte die Menschen damals und heute am Räuber Schinderhannes?

Wir glauben, es war der Wunsch der Menschen unabhängig zu sein, das wilde, ungehorsame Leben der Räuber und die eigene Sehnsucht nach Freiheit. Auch wenn das echte Räuberleben davon gehörig abwich und es auch meist kein gutes Ende nahm – die Sehnsucht und die Geschichten darüber sind lebendig geblieben.

Und wir haben den Namen für das Musical-Projekt entdeckt:

Johannes Bückler – Der Schinderhannes

Hannes, geboren 1779 in Miehlen (gestorben 1803) wird als junger Mann durch die Eskapaden seiner Familie recht entwurzelt durch die Gegend gewirbelt. Zurück im Hunsrück kommt er auf die schiefe Bahn: Zu verlockend erscheint der funkelnde Louis d’Or, für den er Branntwein kaufen sollte. Er vertrinkt ihn lieber mit Kumpels und wird dafür mit Stockschlägen bestraft. Also Startschuss für eine Karriere im Gesellschafts-BackStage und Undercover. Er wird Hauptmann einer Räuberbande, die über ein Jahrzehnt den Großraum zwischen Koblenz, Trier und Mainz dominiert.

In unserem Singspiel kommen alle für das Leben des Johannes Bückler relevanten Personen auf die Bühne: Vater und Mutter, seine Geliebte Juliane Blasius – das Julchen (mit ihr hatte er auch einen Sohn, es gibt also Nachkommen!), der französische Landeskommandant, die gierige und adlige Großgrundbesitzerin, der allgegenwärtige Klerus, die Räuberkumpels und die Leute aus dem Volk. Und weil es natürlich außer den handelnden Personen aus dem verrückten Leben, das man Alltag nennt, auch noch andere wirksame Kräfte gibt, haben wir diese auch zu Wort kommen lassen:

Gut & Böse – Die Stellvertreter auf Erden mischen ordentlich mit!

Aber nicht in Persona des Allmächtigen oder des Belzebub – nein – die Stellvertreter auf Erden sind’s, die unser Stück garnieren und zum Kräftemessen werden lassen.
Der Erzengel Gabriel und das Teufelchen Luzifer wetteifern um die Gunst der Stunde und beeinflussen die Taten der Protagonisten auf’s Trefflichste.