Die Crackers

Thomas Rath

Trommel & Gesang

Der Musiker Thomas Rath ist schon seit Anfang der 80er Jahre aktiv und hat seitdem mit vielen namhaften Künstlern live und im Studio zusammengearbeitet, darunter sind u. a. Die Crackers, Joco Abendroth, die Frankfurt City Blues Band, Lydie Auvray, Pat Appleton, Alannah Miles, Laith Al – Deen oder auch Xavier Naidoo. Er gehörte zum Ensemble des Stadttheaters in Koblenz und begleitete in dieser Zeit Musicals wie Hair, Die Rocky Horror Show oder Jesus Christ Superstar. Neben seiner Tätigkeit als Schlagzeuger ist er in Kooperation mit dem renommierten Klangraum Studio in Mainz als Komponist für Film und Fernsehmusik tätig und veröffentlichte bislang 3 Solo-CDs. Thomas ist ein präziser, auf absolute musikalische Ästhetik ausgerichteter Hochtempo-Druckschlagzeuger. Deshalb ist er bei den Crackers und in unserer Show erste Wahl!

Hansi Malolepssy

Bass & Gesang

Seit 40 Jahren Bassist der Crackers, deren Gründungsmitglied, Textautor, Komponist und Arrangeur der Chorstimmen. Wenn nicht dieser ominöse Zwischenfall an einer Wiesbadener Taxistelle gewesen wäre, wo Sänger Loti und er als arme Studenten und Fahrer nachts in ihren Wagen auf Gäste gewartet hätten, wäre er längst Rechtsanwalt und Loti Banker geworden. Aber so kam‘s dann zur Gründung der Kapelle, die auch bei der Schinderhannes-Produktion auf der Bühne steht, und das ist auch gut so. Inzwischen ist Hansi auch Musiklehrer an diversen Musikschulen im Rhein-Main-Gebiet und ist Bassist im Wiesbadener Staatstheater. Und was spielt er dort im Wesentlichen: Musicals.
Na bitte!

Loti Pohl

Der Geschichtenerzähler
… und singen tut er auch!

Als Lothar geboren und von der Familie als Bankkaufmann und Bürotalent auserkoren. Aber Pustekuchen: Nach dem BWL-Studium kam alles anders: Gitarre gelernt und hier und da geträllert. Musical HAIR und ein paar kleine Bands und dann kam die Zeit mit den CRACKERS. Sänger und Autor der gängigen Hits dieser Kapelle, hier und da auch Stadionsprecher, Moderator einer Klassik-Sendung, Vize-Präsident im Wirtschaftsclub, Dozent an der Hochschule und Geschäftsführer einer Eventagentur. Und seit einigen Monaten auch Großvater eines strammen Enkels und stolzer Oldtimer-VW-Bus-Fahrer. Doch dann kam Corona und es war Zeit, sich etwas Neues auszudenken. Er traf die Musikerin Sheela Berigai und die beiden hatten die gemeinsame Idee, der Geschichte des „Schinderhannes“ ein neues musikalisches Leben einzuhauchen. Und siehe da: Es kamen derer Viele, die Freude daran hatten an derselben mitzuwirken.

Stephan Ohnhaus

Gitarre

Als Klaviertechniker ist er gestartet und hat er auch die Welt-Elite der Tastendrücker betreut: Elton John, Rolling Stones, Queen, Peter Maffay – keine Band, die irgendwo in den großen Hallen in Rhein-Main gastierten, kamen ohne Stephan als Klavierstimmer aus. Aber er liebte das Gitarrenspiel und lernte die Crackers kennen und blieb. Dazwischen waren noch zwei Alben mit seinen Kumpels Porky Kronier und Udo Parker – mit den Nize Boyz und ebenfalls Shows in großen Konzerthallen und bei Festivals.
Aktuell bastelt er an großen gitarristischen Soundkonzepten in seinem Studio und produziert fleißig und erfolgreich Film- und TV-Musik.

Rolf Bussalb

Gitarre

… seit 40 Jahren als Gitarrist unterwegs. Auf der Bühne und im Studio mit den Crackers oder Nigel Kennedy … Von Wiesbaden bis Sydney oder Stadthalle Offenbach bis Royal Albert Hall, mehr als 2.000 Auftritte plus diverse Studiosessions (Abbey Road, RAK etc.). Und viele TV Shows (Wetten, daß?, Bambi Verleihung, BBC Night of the Proms). Als Musiklehrer u. a. an der Future Music School/Aschaffenburg, String/Ffm, Dr.Hoch’s Konservatorium. Des Weiteren Arbeit an eigenen Projekten/Kompositionen oder Aufnahmen. 1983–84 1-jähriges Studium am G.I.T. (Guitar Institute of Technology) in Hollywood/Kalifornien mit Graduation – danach haben wir uns kennengelernt, sagt Loti von den Crackers. Rolf kam zurück aus USA und wurde Gitarrist bei unserer Band. Und ist es nach vieljähriger Pause und endlosen Tourneen über den gesamten Globus noch immer: die lauteste Gitarre, die der talentreiche Rodgau zu bieten hat.

Und beim „Schinderhannes“ ein Garant für packende und intelligente Riffs auf dem Klampfen-Arsenal.

Ralf Baitinger

Ralf Baitinger

Keyboard, Akkordeon. Chorleitung und überhaupt Tausendsassa

Markus Moerl

Markus Moerl

Der Franzose und Räuber

Was soll man über den Miterfinder der Neuen Deutschen Welle denn so schreiben? „Kleine Taschenlampe brenn‘“ und „Spaß“ waren nicht seine einzigen Hits. Aber als Theaterspieler in seinem Heimatdorf ist der gelernte Keyboarder und Sänger inzwischen ebenso fit in szenischer Arbeit wie in Dramaturgie und Sprechtexten.
Und weil seine Sangeskunst mit diesem fröhlichen und voluminösen Stimmumfang für eine vielfältige Einsatzmöglichkeit in unserem „Historical“ spricht, ist es uns eine Ehre, ihn im Ensemble für den Schinderhannes zu wissen – er spielt den französischen Befehlshaber und wechselt später dann als Bandenmitglied die Seiten von gut und böse.
Was ihn noch prädestiniert: Sein Heimatort liegt keine zwanzig Autominuten vom Geburtsort des Johannes Bückler – Miehlen – entfernt.

Sheela Berigai

Sheela Berigai

„Luzie“ – Luzifer

Auf indisch heißt Sheela „Anmut“! Und so kommt sie auch rüber, die Sängerin der sanften Töne und der subtilen Botschaften. Wenn sie auf eine Bühne tritt, merken alle, dass sich etwas im Raum verändert. Eigentlich Chefin einer Werbeagentur und im Alltagsgeschäft eher mit der Administration von Kultur beschäftigt, ist es aber doch ein Bedürfnis, Musik in diese Lebensbereiche zu integrieren. Und das macht sie auch kräftig: Sängerin bei der Wiesbadener Ukulelen-Kapelle STAGIES und auch bei „The Parkers“. Zusammen mit Udo Parker gibt es die eigenen Songs auch auf dem Album „lost & found“. In unserer Show ist sie zu allererst als Luzie unterwegs – Luzifer als Gegenspielerin des Erzengels Gabriel und Taktgeberin für böse Scherze und lustige Entgleisungen. Aber sie ist auch Produzentin unseres Musicals und somit von Anfang an vertraut mit den Inhalten, den Künstlerinnen und Künstlern, den Machern und unseren Partnern, die diese Show auf den Weg bringen.

Sven Hieronymus

Sven Hieronymus

Erzengel Gabriel

Ja, er ist Comedian, aber das wusste er selbst nicht so genau. Aus Versehen wurde die Pressemitteilung zu seinem Auftritt im Mainzer Unterhaus statt als Autorenlesung seiner Sport-Kolumnen als Comedy-Auftritt annonciert. Und siehe da: Innerhalb eines Tages waren vier Shows ausverkauft. Und dann blieb er eben dabei. Seit Jahren sind seine Solo-Auftritte auf den Bühnen erfolgreich und werden bejubelt. Er ist der Sänger und Frontmann seiner Kapelle SE BUMMTSCHACKS und mit einer wöchentlichen Radio-Show als „der Rocker“ bei RPR am Start. Und er ist prädestinierter Kenner aller Stadthallen, Kerbezelte, Bürgerhäuser und sonstiger Kaschemmen rund um den Hunsrücker Gebirgswald. Was blieb uns also anderes übrig, als den giftblonden pfälzischen Komödianten als unseren Erzengel Gabriel zu verpflichten und ihn die Geschicke unserer Protagonisten lenken zu lassen.
Amen.

Hubert Schmid

Hubert Schmid

Vater Bückler, Räuber und Mann aus dem Volk

„Gute Musik bewegt den Menschen in sich und zu einander“
In Bayern ist er aufgewachsen und wurde von der Muse geküsst und nach einem Gesangsstudium in München ist er seit über 30 Jahren auf den Opernbühnen und Konzertsälen in ganz Europa zu Hause. Über viele Jahre war er als prägende Stimme Teil des erfolgreichen Trios „Die Jungen Tenöre“ und bei zahlreichen TV-Auftritten und Tourneen begeisterte er sein Publikum. Nach Opernpartien wie den Tamino, Florestan und Don José freut er sich, mit dem Historical „Schinderhannes“ musikalisch neue Wege zu gehen und viele Abenteuer zu erleben. So Hubert über sich selbst. Aber was hat uns bewogen, diesen außergewöhnlichen Opern-Tenor für unsere Produktion zu gewinnen? Nun, schon die Gelegenheit, die kraftvolle Musik der Crackers mit einer ausgebildeten und vielfarbigen Stimme zu einer neuen und hörbaren Qualität zu entwickeln war das Experiment wert. Und da Huberts möglich spielbare Rollenvielfalt (hier: „Vater Bückler“ und „Räuber“) ebenfalls seinem Sujet entspricht freuen wir uns sehr, dass er unser Ensemble bereichert.

Dunja Koppenhöfer

Dunja Koppenhöfer

Mutter Bückler, die Adlige
und Frau aus dem Volkh!

Als Mehrfach-Darstellerin unseres Musicals mit den Rollen „Mutter Bückler“, „Baronin und Adlige“ und „Frau aus dem Volk“ kommen vielfältige Aufgaben auf sie zu. Die gebürtige Wiesbadenerin steht seit ihrem 6. Lebensjahr auf den Bühnen Deutschlands als Sängerin, Musicaldarstellerin, Schauspielerin, Chorleiterin und Moderatorin. Vom Grundschultheater bis zum Berliner Theater des Westens hat sie ihr Weg in den letzten 43 Jahren immer wieder auf „die Bretter, die die Welt bedeuten“ geführt. Durch ihre Musikpädagogikstudien in Klassik und Jazz hat sie sich eine solide berufliche Basis geschaffen. Als Solo-Künstlerin („DUNJA LA DIVA“), in Bands („SOUL D.VISION“), im Ensemble („SoulSisters“) oder im Duo („Die BASSGEFLÜSTERs“) – Dunja Koppenhöfer überzeugt durch ihre facettenreiche Stimme, ihre Spontaneität, ihr emotionales Wesen und ihre Herzlichkeit. Mit ihrer großen Heimatverbundenheit konnte sie in den letzten Jahren die Kulturszene des Rheingaus und Wiesbadens bereichern und ist eine feste Größe mit DUNJAs Musikscheune, Rheingauer Weihnacht und der Wiesbadener Night of Music geworden.

Lea Hieronymus

Lea Hieronymus

Juliane Blasius!

Bei der Suche nach der Besetzung der Rolle des Julchen (Juliane Blasius, Gefährtin des Schinderhannes) sind wir auf diese fröhliche 25 Jahre junge Frau gestoßen: Lea! Als gerade frisch von der Musicalschule Dance&Arts zertifizierte Darstellerin ist sie geradezu prädestiniert mit ihren Talenten. Tanz, Gesang und Schauspiel ist in ihrem aktuellen Comedy-Programm „Lustig? Kann jeder!“ lebhafter Bestandteil ihrer Show. Dass sie als Sängerin einer Band mit eigenen Songs und im Theater (Deidesheimer Boulevard Theater) auch in anderen Genres unterwegs ist, ist eher von großem Vorteil für diese junge Ausnahmekünstlerin. Und dass Papa Sven hier den einen oder anderen Tipp geben kann, nehmen wir mit Freude zur Kenntnis.

Jott Fürwitt

Jürgen „Jott“ Fürwitt

Hannes Bückler

Aufgewachsen am Fuße des Donnersbergs und seit vielen Jahren in der Musikwelt unterwegs. So beschreibt Jott seinen Werdegang.Wir haben aber bei der Besetzung der Rolle des „Schinderhannes“ genau hingeschaut. Und fanden keinen Menschen, der geeigneter sei für diese Interpretation einer historischen Person im Umfeld des ehemaligen Wirkungskreises der Räuberbande. Jott (im privaten Leben Jürgen Fürwitt) ist Lehrer an einer Gesamtschule. Außerdem Komponist, Drummer und Sänger in vielen Bands – u. a. bei „Allee der Kosmonauten“ und auch Vokalist beim Stadionsong des 1. FC Kaiserslautern. Mit seiner warm-rauchigen Stimme, seiner Körpersprache und seinem soliden musikalischen Auftritt wird er der Person des „Johannes Bückler – Räuberhauptmann“ eine völlig neue und doch bekannte Farbe verleihen. Wie sagt er noch: „Immer wieder mal auftauchen, dann wieder abtauchen, aber nie untergehen!“ Könnte ein Zitat von Hannes sein ….

5. Jan 22: Vielfalt in der Küche und auf Tellern

Essen hält Leib und Seele zusammen

Die Vielfältigkeit in der Küche und auf den Tellern

Essen hält Leib und Seele zusammen – nicht erst seit Goethe und Rossini.
Und darum ging es auch in der ersten Ausgabe des neuen Jahres – die Vielfältigkeit in der Küche und auf den Tellern.

Herauskam ein bunter Nachmittag im Radio: Auf der Rheinwelle 92,5 gab’s reichlich schmackhaftes und wir haben über Gott und die Welt und vor allem was auf die Teller kommt gesprochen.

Mit dabei im Studio waren zuerst Elfriede Berigai (ja, die Mama von Sheela), Rheingauerin und Hüterin der Küchengeheimnisse einer Indischen Familie, mit der Vorstellung ihres indisch angehauchten Kochbüchleins.

Dann hatten wir am Radiotelefon Sternekoch Franz Keller mit einem Interview über Sternewahn, seinen Bio-Bauernhof Falkenhof und Tellerkunst.

Und ebenfalls live in der Sendung war: Sven Glöckner, der Sohn der berühmten „Puffer-Christl“ vom Wiesbadener Weihnachtsmarkt mit einem Ausblick in die Schnellgastro-Zukunft.

Nicht zuletzt aber hatten wir am Studiotelefon noch Nathalie Henrich, Top-Gastronomin aus dem „Chez Mamie“ in Wiesbaden, die gerade auf Gran Canaria in der Sonne als Göttin der Liegestühle ein wenig Pause macht (nach zwei Jahren Corona-Galeere).

Rundum zufrieden blicken wir auf die nächste Sendung am 2. Februar. Thema: Filmkultur in Cinema-Scope!